Wir freuen uns sehr, Kunstliebhaber, Sammler, Partner und Freunde der Galerie zu unserer Herbstausstellung einzuladen, die zugleich einen bedeutenden Meilenstein für unsere Sammlung markiert.
In unserer neuesten Ausstellung präsentieren wir die aktuellen Werke von Márta M. Kiss unter dem Titel „Die Wunder von der Schüttinsel“ (Wunder der Csallóköz). Die Ausstellung ist nicht nur eine lyrische Neuauslegung von Landschaft und Natur, sondern eröffnet auch ein neues, spannendes Kapitel in der künstlerischen Ausrichtung unserer Galerie.
VERNISSAGE:
Ort: Galerie Horvath & Lukacs , 9485 Nagycenk Kiscenki u 47.
Termin: Samstag, 14. November 2026, 18:00
Die Ausstellung wird eröffnet von: Dr. Hallerné Dr. Nagy Anikó, Abgeordneter des Ungarischen Parlaments, Vizepräsident des Parlaments.
Begrüßung: Mag. Ágnes Horváth, Eigentümerin der Galerie Horvath & Lukacs
M. Kiss Márta (1988) ist Malerin und Pädagogin und stammt aus der slowakischen Region Csallóköz (Schüttinsel). Ihre künstlerische Arbeit ist eng mit der Landschaft, der Natur, der Gemeinschaft und dem kulturellen Gedächtnis ihrer Heimat verbunden. In ihrer expressiven und energiegeladenen Malerei verschmelzen Landschaft, Mensch, Tier- und Pflanzenwelt sowie die alltägliche Umgebung zu einem eigenständigen Bildkosmos. Eine realistische Wahrnehmung trifft dabei auf eine kraftvolle, gestische Malweise und eine experimentelle Auseinandersetzung mit Materialien. Die Erde des Csallóköz wird nicht nur zum Motiv, sondern selbst zum künstlerischen Material: speziell aufbereiteter Schlamm und natürliche Pigmente finden Eingang in ihre Werke. Ihre Bilder sind zugleich persönlich und gemeinschaftsbezogen und kreisen um Fragen von Identität, Zugehörigkeit und dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Als Pädagogin versteht M. Kiss Márta Kunst auch als Möglichkeit des Dialogs, der Begegnung und der Gemeinschaftsbildung. Die Natur erscheint in ihren Arbeiten nicht als bloße Kulisse, sondern als lebendiger und handelnder Teil des Bildes. Großformatige Leinwände verbinden intensive Farbigkeit, dynamische Gesten und eine unmittelbar erfahrbare Materialität.Ausgehend von ihrer regionalen Lebenswelt formuliert die Künstlerin universelle Fragen: Was bedeutet Heimat? Was verbindet uns mit einem Ort? Und welche Verantwortung tragen wir für ihn?Im Zentrum ihres Schaffens stehen damit Ort, Identität, Natur und menschliche Beziehungen.
Wir freuen uns darauf, Sie zur feierlichen Eröffnung begrüßen zu dürfen!




